Termine

  • Das VORSPRECHEN

    14. Mai, 20:00, neuebuehnevillach

    Berühmte Theatertexte, dargeboten von StudentInnen des Konservatoriums für Schauspiel Klagenfurt

    Regie: Michael Weger

    Es spielen:
    Angela Ahlheim, Andrei Baumgartl, Daniela Graf, Greta Lindermuth, Marie Luise Neuschitzer, Dagmas Sickl, Isabella Weitz;
    Martin Geisler, Mario Linder, Günther Sturmlechner


    Lauter große Namen.
    Für die Abschlussklasse der Schauspielabteilung des KONSE steht das berüchtigte „Intendantenvorsprechen“ bevor. Ab kommendem Herbst gehen die jungen SchauspielerInnen ihre ersten Schritte ins Berufsleben.
    Erleben Sie die jungen SchauspielerInnen vor ihrem Sprung auf die großen Bretter, die die Welt bedeuten.

    Angefangen bei William Shakespeare über Friedrich Schiller, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang Goethe bis hin zu modernen Autoren wie Max Frisch reicht das Spektrum immer wieder faszinierender Theatertexte, die man an diesem Abend erleben kann.

    „Die Spieler sind bereit; wenn ihr sie werdet sehen, versteht ihr alles schon, was ihr nur wollt verstehen.“ (William Shakespeare)


    KONSE – Das Kärntner Landeskonservatorium, Schauspiel

    Seit 2006 gibt es das Schauspielstudium am KONSE. In der vierjährigen Ausbildung erlernen die StudentInnen den Beruf der Schauspielerin bzw. des Schauspielers in all seinen Tätigkeitsfeldern bei Bühne und Film erfolgreich auszuüben. Die Besonderheit besteht im Schwerpunkt der Ausbildung, die auf „Learning by Doing“ setzt. Die jährlichen zwei bis drei Studentenproduktionen im hauseigenen KONSE Kellertheater sowie Kooperationen mit nahezu allen Bühnen Kärntens bilden den Schwerpunkt dieses
    schauspiel-pädagogischen Systems.
    Zusätzlich wird pro Jahrgang eine Film-Produktion erarbeitet.

    Portraits der SchauspielerInnen finden Sie bitte auf www.nachwuchsschauspieler.at

    Einen Überblick über die Auswahl und Zuordnung der dargebotenen Theatertexte und Lieder finden Sie bitte in der Anlage.

    Das Team

    Inszenierung: Michael Weger
    Technik: Gerald Samonig
    Bühnenbau: Wilhelm Mosser
    Produktionsleitung: Waltraud Hintermann, Clemens Lukas Luderer


    Das Regieteam und die SchauspielerInnen stehen Ihnen gerne für Gespräche/Interviews zur Verfügung.
    Bitte vereinbaren Sie Termine direkt mit Waltraud Hintermann, nbv
    (mobil: 0664/4644297)

    Service
    Premiere am 11. Mai 2013 um 20 Uhr in der neuebuehnevillach
    Weitere Spieltermine: 14., 15., 16., 17., 18.Mai 2013, jeweils 20 Uhr


    Reservierung und Verkauf
    Villacher Kartenbüro, Freihausgasse 3, 9500 Villach
    Mo bis Fr von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr
    Sa von 9.00 bis 12.00 Uhr, Telefon: 04242 / 27 3 41 oder
    office@villacherkartenbuero.at

    Elektronische Kartenreservierung unter www.neuebuehnevillach.at
    An allen Vorverkaufsstellen von Ö-Ticket und über die Kleine Zeitung Tickets-Hotline
    oder 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse des Spielortes Tel. 0681/11659527, Büro: Hauptplatz 10, 9500 Villach, Tel. 04242/287164,
    Bürozeiten: Mo - Fr 9 Uhr bis 14 Uhr

     

    Veranstaltungsort:
    neuebuehnevillach
    Rathausplatz 1
    9500 Villach

  • Raphael Sas & Band

    18. Mai, 20:30, Kulturhofkeller, Villach

    Support: Thesi

    musicaustria.at: "Raphael Sas ist ein Multitalent. Zuerst war er Sänger, Gitarrist und Songschreiber der Indie-Band mob, dann wird er fixer Bestandteil der Band von der Nino aus Wien, und das wiederum als Pianist. 2011 trennen sich mob und Sas beginnt Solomaterial herauszubringen. Nun präsentiert er sein erstes Album mit dem Titel „Gespenster“.
    Und dass sich Gespenster nicht nur wegen Halloween eine Assoziationskette mit der Jahreszeit Herbst teilen, zeigt er auf zehn Liedern. Es ist eine eigentümliche Stimmung, die Sas erzeugt, wenn er mit seiner leicht nach Herbert Grönemeyer klingenden Stimme über Liebe, Verlust und das Universum sinniert. Mal singt er auch Hochdeutsch mal im Dialekt, beide Male klingt es nicht aufgesetzt. Es ist wie die musikalische Beschreibung eines Herbstages, vom morgendlichen Nebel, über das Aufwirbeln vom bunten Laub bis zu einer klirrend, kalten Abendluft und dem klaren Sternenhimmel."

    Für jede Nummer wurden Gäste ins Studio gebeten, viele Musiker anderer Problembär-Bands sind dabei, aber auch bekannte Namen abseits des Label-Umfelds. Unter anderem mitgewirkt haben Mitglieder von Das trojanische Pferd, Velojet, Russkaja, Ernst Molden, Neuschnee, Velojet, Kidcat Lo-fi und Luise Pop.

    Die große Leistung Raphael Sas´ war es, dass trotz dieser hohen Fluktuation namhafter Mitstreiter ein äußerst homogen und natürlich klingendes Werk entstanden ist, ein klassisches Singer/Songwriter-Album, persönlich und unmittelbar klingend, effizient instrumentiert und raffiniert in seiner Reduziertheit. Eine neue, fabelhafte Band hat sich mittlerweile um Raphael Sas formiert, die seine Lieder mit bestechend klaren und spannenden Arrangements live umsetzt, mit Christian Franke (Bass, Gitarre), pauT (Bass, Gitarre, Klarinette), Julia Pichler (Geige) und Clemens Wannemacher (Schlagzeug)

    http://www.problembaerrecords.net/artists/problembaer-bands/a/raphael-sas/
    http://raphaelsas.bandcamp.com/
    https://www.facebook.com/raphaelsasmusik


    THESI
    Theresa Pewal, geboren in Villach, macht Musik, seit sie 15 ist. Und sie macht seitdem sehr schöne Musik. Musik, die berührt und verzaubert und immer ein wenig zum Träumen verleitet. Eingebettet in ein Set von selbstkomponierten und -geschriebenen Songs finden sich auch immer wieder Perlen der Singer/Songwriterkunst als Coverversionen und runden das Gesamtwek der, in Wien lebenden, talentierten Musikerin gekonnt ab.
    In ihren eigenen Worten:
    "I started to play guitar and write songs at the age of 15. Singing is a real passion for me and writing songs helps me cope with my problems and let things go. I don’t write a song “out of the blue”. My music contains good as well as bad times and tells about the way I feel. Every single song is a new period of my life." 


    http://www.youtube.com/theresapewal
    http://www.soundcloud.com/thesilein
    https://www.facebook.com/musicallathesi

     

    Veranstaltungsort:
    Kulturhofkeller
    Lederergasse 15
    9500 Villach



     

  • „Ich sehe was, was du nicht siehst“

    18. Mai, 20:00, theaterHALLE 11, Klagenfurt

    Musikalisches Theaterprojekt

    Ein junger Mensch wagt erstmals den Versuch auf eigenen Beinen zu stehen und beschließt trotz Gegenwehr der überfürsorglichen Mutter, eine eigene Wohnung zu beziehen. Der Protagonist der hier das Nest verlässt ist blind. Von Geburt an blind, von Geburt an von der Familie in eine sichere Welt frei von Gefahren und Hürden gebettet, zieht es ihn nun doch aus der vermeintlichen Sicherheit hinaus, in ein selbstbestimmtes Leben. Allem Widerstand der Mutter zum Trotz.

    Tatsächlich meistert er seinen neugewonnen Alltag mehr als passabel. Einzig an sozialen Kontakten fehlt es. Anfangs. Denn eines Tages klingelt es an seiner Tür. Vor der Tür steht ein Mädchen. Sie sei wegen der Announce hier, MitbewohnerIn gesucht. Ein Irrtum, denn er hat nie eine solche Announce aufgegeben.

    Schnell verwickelt das redseelige Mädchen den Überumpelten in ein Gespräch und lädt sich schließlich selbst zum Kaffee in die Wohnung ein. Erst nach längerem Fortgang des Gespräches bemerkt das junge Mädchen, dass der Junge blind ist.

    Wie kann jemand der blind ist, alleine eine Wohnung bewohnen? Ohne Hilfe. Ganz auf sich allein gestellt. Announce hin oder her, warum solle sie nicht trotzdem hier einziehen. Ihm zur Hand gehen, auch wenn er beteuert keine Hilfe zu brauchen, so ganz glauben kann sie das nicht und außerdem ist zu zweitsein doch schöner als alleine sein.

    Die Frage ob er das Mädchen bei sich haben will oder nicht, stellt sich sehr schnell nicht mehr, denn mit oder ohne seinem Einverständnis - sie bleibt. Sie richtet sich ein. Sie wird ein Teil seines Lebens und so beginnt eine Freundschaft ganz besonderer Art.

    Das Stück behandelt zwei, vor allem für junge Menschen, wichtige Thematiken. Das Freikämpfen aus den elterlichen Strukturen - der eine will entfliehen, der andere muss vielleicht - sowie den Umgang mit einer Behinderung. Faszinierend, vielleicht sogar cool, wie jemand dem einer seiner Sinne vollständig fehlt zu recht kommt, fast so als wäre nichts. Ein Hauch von Mitleid bleibt jedoch immer, ganz egal wie wenig danach verlangt wird. Steht dieser Hang zum Bemitleiden einer beeinträchtigten Person einer ganz und gar offenen Freundschaft, womöglich einer Liebe, im Weg?

    Wie lange wird sie an der neugewonnen Freundschaft festhalten und anders: Wie sehr darf er sich einlassen, sich gewöhnen, um einer Möglichen Enttäuschung zu entgehen.

    Verwertung:
    Die entstehende Theaterproduktion soll weder speziell für ein jugendliches noch für ein erwachsenes Publikum zugeschneidert sein. Auch wenn die Protagonisten eher eine jugendlich Zielgruppe vermuten lassen, so stehen doch die Probleme im Vordergrund die zwischen ihnen stehen, körperliche Behinderung und allgemein eine Außenseiterrolle in unserer Gesellschaft inne zu haben.

    Team:

    Produktion: Petra Pauritsch
    Schauspieler: Lisa Rohrer, Christian Krall
    Regie: Alexander Kropsch
    Ausstattung: Paula Perschke
    Regieassistenz: Nadja Pirringer
    Text: Andreas Thaler
    Musik: Matthias Ortner

    Achtung – Kartenreservierungen unter +43 676 93 60 601

    Weitere Termine:
    21., 22. und 23. Mai 2013

     

    Veranstaltungsort:
    theaterHALLE 11
    Messeplatz 1
    9020 Klagenfurt

  • DELTA MOON (USA)

    18. Mai, 21:00, Bluesiana, Klagenfurt

    Tom Gray und Mark Johnson trafen sich zum ersten Mal auf dem Parkplatz eines Musikstores in Atlanta. Tom versuchte Mark eine Dobro-Gitarre aus dem Kofferraum seines Autos zu verkaufen. Das Mädchen, das mit Mark gekommen war, flüsterte: „Komm, lass uns hier abhauen!“ Aus dem Geschäft wurde nichts, aber Tom und Mark tauschten Telefonnummern. Es dauerte nicht lange und die beiden trafen sich regelmäßig .Tom mit seiner Lap Steel-Gitarre und Mark als Bottleneck Slider. Der Gedanke eine Band mit 2 Slide-Gitarristen zu gründen war zu dieser Zeit jedoch noch in weiter Ferne.

    Die Initialzündung kam, als Mark Ry Cooder und David Lindley bei einem gemeinsamen Auftritt beim New Orleans Jazz Festival erlebte: „Es war wie eine Erleuchtung – genau das tun Tom und ich ja auch!“Die beiden gründeten Delta Moon, zusammen mit der Sängerin Gina Leigh und einer wechselnden Besetzung an Bass und Schlagzeug. Die Grundidee der Band war, die beiden Slide-Gitarren zu einem einzigen großen Klanggebilde zu verweben – ganz in der Tradition großer Bands mit 2 Gitarristen wie z.B. die Rolling Stones, die Allman Brothers oder Fleetwood Mac in der Anfangszeit.

    Die Band trat in Clubs und bei Festivals in Atlanta und im Süden der USA auf und sammelte innerhalb kürzester Zeit eine ganze Wand voller „die Besten“- Preise. Nach dem Sieg bei der „International Blues Challenge“ in Memphis im Jahr 2003, dehnte Delta Moon den Aktionsradius aus und tourte in den gesamten USA, in Kanada und Europa.
    Gina Leigh verließ die Gruppe 2004, die nächsten 1 ½ Jahre sang Kristin Markiton mit der Band. Nach ihrem Ausscheiden formierte sich Delta Moon als Quartett und Tom Gray übernahm den Part des Sängers und Songwriters – der Fokus der Band bildete sich noch klarer heraus.

    Das Relix Magazin schrieb in seiner CD-Review von „Clear Blue Flame“ 2007: „Delta Moon hat seine wahre Stimme gefunden.“Und nun – Ende 2008 - holte sich Tom Gray auch den Titel des „Best Blues Songwriter of the Year“ beim begehrten Roots Music Award.
    Ende 2007, nach Jahren des permanenten Wechsels im Rhythmus-Block, entschied sich Delta Moon für Darren Stanley am Schlagzeug und Franher Joseph am Bass. Diese beiden Musiker machen schon seit ihren Tagen in der Marschkapelle der Universität von Georgia gemeinsam Musik, als Darren noch die Snare spielte und Franher das Sousaphon. „Jetzt haben wir die endgültige Bandbesetzung gefunden“, meint Tom Gray, „und die ganze Welt der Musik steht uns offen.“

    Rocktimes: ... Dabei erweisen sich die beiden Gitarristen als wahre Meister ihres Fachs. Unglaublich gefühlvoll bearbeiten sie die Saiten ihrer Instrumente und ergänzen sich perfekt. ... Klasse Arbeit! Weiter so Delta Moon! Hooked on Music: DELTA MOON präsentieren auf ihrem fünften Album ein köchelndes Southern-Roots-Music-Gebräu, das die Veröffentlichungen der zurückliegenden Jahre klar in den Schatten stellt und auf ganzer Linie mit einer prächtigen Ausgewogenheit zwischen Wucht und Eleganz zu beeindrucken weiß. Dicker Tipp! blues news Magazin: …Auf ihrem neuen Album liefert die Band wundervollen groovenden Southern-Rock und Blues. Das klingt durch und durch voll und satt, ist exzellent komponiert und macht schlicht Freude...

    Line up:
    Tom Gray (voc/ guitar), Mark Johnson (guitar), Franher Joseph (bass),
    Darren Stanley (drums)

     

    Veranstaltungsort:
    Bluesiana
    Franzosenallee 9
    9220 Velden

  • Ensemble Caprice

    18. Mai, 20:00, Amthof, Feldkirchen

    Matthias Maute - Blockflöte, Barock Traversflöte
    Sophie Larivière - Blockflöte und Barock Traversflöte
    Thomas Rink – Barockvioline
    Natalie Rink – Barockvioline
    Michaele Thielen – Viola
    Susie Napper - Barockcello
    Maria Grossmann – Cembalo

    Johann Sebastian Bach’s Beitrag zum Repertoire der Blockflöte steht immer noch im Schatten der großen instrumentalen Werke, die er für Tasten- und Streichinstrumente geschrieben hat. Wenn man aber etwa in die Brandenburgischen Konzerte denkt, deren zweites und viertes die Blockflöte zum Soloinstrument küren, scheint es naheliegend diese Sonderrolle zu präsentieren:

    So finden sich neben Themen zur ländlichen Idylle auch Verbindungen zu Trauer und Tod (actus tragicus für 2 Blockflöten). Einflüsse finden sich auch von ländlich rustikalem Stil. Offensichtlich waren dem bodenstämmigen Johann Sebastian die -im Vergleich zur verfeinerten Musik am Hof oder in der Stadt- rauheren Klänge der fahrenden Musiker nicht unvertraut und alles andere als unlieb ! - In diesem weiten Spannungsfeld zwischen Liebe und Tod nimmt die Blockflöte also eine farbenreiche Rolle ein, und unsere Bearbeitungen von Bach’schen Konzerten spiegeln diese Vielfalt wider.

    Unter der künstlerischen Leitung von Matthias Maute und Sophie Larivière zählt das Ensemble Caprice zu Kanadas Spitzenvertretern in der weltweiten Szene der Alten Musik. Zahlreiche prämierte CD-Aufnahmen für das kanadische Label Analekta belegen dies eindrucksvoll. Ursprünglich 1989 in Deutschland gegründet, ist das Ensemble jetzt fest in Montréal beheimatet. Es gastierte bei vielen renommierten Alte-Musik-Festivals, u. a. in Boston, Brügge, Utrecht, Stockstadt, Halle und Göttingen und zeichnet für eine eigene Konzertreihe in Montréal verantwortlich. Eine Spezialität der deutsch-kanadischen Barockformation ist es, den Einfluss der fahrender Musiker auf die höfische Barockmusik zu beleuchten. „Alte Musik mit modernem Konzept“ nennen sie das und würzen ihre Konzerte mit jeder Menge Erfindungsreichtum. - Matthias Maute hat sich aufgrund seiner Virtuosität und farbenreichen Ausdruckskraft als einer der prominentesten Blockflötisten seiner Generation einen Namen gemacht. Darüber hinaus hat er auch durch seine Talente als Dirigent, Traversflötist und als Komponist international Anerkennung gefunden.

     

    Veranstaltungsort:
    Amthof
    Hauptplatz 5
    9560 Feldkirchen

  • Marina Bartoli & Fabio Accurso

    19. Mai, 20:00, Amthof, Feldkirchen

    "Guerra di baci" Italienische und englische Liebeslieder des 16. Jhdts mit Werken von Caccini, Dowland, Verdelot, Waelrant, Johnson, Kapsberger...

    Marina Bartoli - Sopran
    Fabio Accurso - Laute

    Mit dem Beginn der Renaissance einhergehend mit dem Machtverlust der Kirche und neuen humanistischen Ideen verlagerten sich die musikalischen Aktivitäten allmählich vom Klerus zu den Höfen. Im gesamten 16.Jhdt. hatte die Laute einen prominenten Platz in der musikalischen Gesellschaft in Italien und England: zahlreiche Instrumentalmusik wurde für dieses Instrument geschrieben. Gleichzeitig blühte der Sologesang mit Lautenbegleitung: viele Texte waren sentimental oder erotisch mit Szenen aus Anspielungen geborgt aus der Hirtenpoesie.
    Die Lautenlieder hatten unterschiedliche Stile und Namen in Italien und England, aber in beiden Ländern waren es meist Arrangements vokaler, polyphoner Stücke, von denen eine Stimme gesungen, während die anderen auf der Laute gespielt wurden. In Italien wurden sie Frottole und Madrigale genannt, in England Ayres. Daneben gab es in Italien auch die Vianella, eine Art einfacher Vokalmusik ursprünglich aus Neapel stammend, die hinsichtlich Text Musikstil und in scharfem Kontrast zu den verfeinerten zeitgenössischen Madrigalen standen.
    In England ist der berühmteste Name verbunden mit Lautenmusik und –liedern John Dowland, der "merkwürdig melancholische Genius". Aufbauend auf den Grundlagen der frühen italienischen Lautenisten etablierten Dowland und andere englische Komponisten eine eigene Schule, berühmt für ihre Vitalität, Schönheit, Grazie und Virtuosität. Die Periode zwischen 1580 und 1620 war das "Goldene Zeitalter" der englischen Laute. Nach einer kurzen Zeit verlor die Laute wieder ihre Popularität, aber vorher brachten die Laute als Begleitung der menschlichen Stimme eine musikalische Revolution nach England in der Form des neuen Italienischen Vokalstiles von Caccini: "nuove musiche".

    Marina Bartoli bekam nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in Padua zahlreiche Förderstipendien und setzte ihr Studium an der “Schola Cantorum” in Basel bei Gerd Türk und Evelyn Tubb fort. Später arbeitete sie in Meisterkursen mit Mariella Devia in Verona und Barbara Bonney in Salzburg. Außerdem studierte sie an der Universität Padua moderne Literatur.
    Sie hat unter renommierten Dirigenten wie Gustav Leonhardt, Philippe Herreweghe, Claudio Scimone, Alan Curtis, Bob Van Asperen, Mario Brunello, Thomas Hengelbrock, Ingo Metzmacher, Stefano Montanari gesungen und mit verschiedenen Ensembles und Orchestern der Alten Musik gearbeitet, wie La Risonanza, Accademia Bizantina, La Venexiana, I Virtuosi delle Muse, L’Arte dell’Arco, Il Complesso Barocco, sowie in vielen szenischen Opernaufführungen mitgewirkt.

    Fabio Accurso studierte Laute bei Orlando Cristoforetti am Konservatorium in Verona. Intensive Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles für Alte Musik – darunter Accordone (mit Marco Beasley), Azeman (mit Anne Azema), Ala Aurea (mit Maria Jonas und Susanne Ansorg) Al Qantarah, Dramsam, Janas und Sarband – in Italien, Deutschland, Belgien, Österreich, Frankreich, den USA, Australien und Japan. Konzerte bei zahlreichen internationalen Institutionen und Festivals, darunter die Accademia Chigiana/Siena, das Istanbul Festival, das Europäische Musikfest Stuttgart, das Tokyo Summer Festival und die Festivals von Flandern und Utrecht. 2000 nahm er das Gesamtwerk des italienischen Lautenisten H. Ferrutio auf und veröffentlichte 2005 die Gesamtaufnahme der Werke von Domenico Bianchini. Er lebt in Trieste (Italien). Fabia Accurso begleitete Marco Beasley 2007 bei seinem Dowlandprogramm in Feldkirchen.

     

    Veranstaltungsort:
    Amthof
    Hauptplatz 5
    9560 Feldkirchen

  • Klavierduo Masumi & Miho HIO

    19. Mai, 11:00, Schloß Albeck, Sirnitz

    Der Konzertauftritt in der New Yorker Carnegie Hall aufgrund des 1. Preises beim Internationalen Klavier-Wettbewerb Bradshaw & Buodo war der Beginn erfolgreicher Konzertreisen in Japan, USA, Österreich, England, Schweiz, Italien. 2012 erscheint erste CD mit darauffolgender großen Konzerttournee. Mit hinreißender Perfektion und Hingabe bietet das japanische Künstlerehepaar vielfältige Programme für Klavier zu 4 Händen. Diesmal zaubern sie den großen Orchesterkonzertsaal nach Albeck mit der Nussknacker-Suite. op. 71a von Peter Illitsch Tschaikowski und der Symphonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt", op.95 von Antonin Dvorak.

    Nußknackersuite:Ouverture miniature, Danses charactéristiques Marche, Danse de la Fée Dragée (Tanz der Zuckerfee),
    Danse russe Trepak (Russischer Tanz), Danse arabe (Arabischer Tanz), Danse chinoise (Chinesischer Tanz), Danse des mirlitons (Tanz der Rohrflöten), Valse des fleurs (Blumenwalzer)

    Symphonie N. 9 „Aus der neuen Welt": Adagio-Allegro molto - Largo - Scherzo; Molto vivace - Allegro con fuoco

    www.schloss-albeck.at


    Veranstaltungsort:
    Schloß Albeck
    9571 Sirnitz
  • "Musica Sacra" 2013

    19. Mai, 09:30, Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, Straßburg

    Pfingstsonntag: Heilige Messe um 09:30 Uhr

    "Johannismesse" von Joseph Haydn

    Zelebrant: Hochw. Dechant Mag. Johann Rossmann

    Ausführende:
    Sopran - Dorothea Zimmermann
    Alt - Ulrike Jäger
    Tenor - Karl Pöcher
    Bass - Florian Ferstner
    Orgel - Herbert Kapfer

    Chor und Orchester der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus zu Straßburg
    Leitung Karl Pöcher

     

    Veranstaltungsort:
    Stadtpfarrkirche St. Nikolaus zu Straßburg
    Hauptstraße 7
    9341 Straßburg 

  • DAVE KILMINSTER & MURRAY HOCKRIDGE (UK)

    20. Mai, 21:00, Bluesiana, Velden

    Roger Waters (Pink Floyd) Gitarrist im Bluesiana!

    DAVE KILMINSTER & MURRAY HOCKRIDGE (UK)

    Der Gitarrist der Roger Waters The Wall Band spielt sein einziges Österreich Konzert mit seinem Partner Murray Hockridge als „Guitar & Vocal Duo“ im Bluesiana.
    Dave Kilminster ist außerhalb der Kreise von Gitarriste weit davon entfernt, ein bekannter Name zu sein. Aber Millionen von Menschen haben ihn in den vergangenen Jahren auf der Mauer für Roger Waters The Wall - Live Tour Gitarre spielen gesehen.
    Neben Roger Waters, spielte Kilminster auch mit Musikgrößen wie John Wetton und Keith Emerson, um nur einige zu nennen.
    Bevor Dave Kilminster ab Juli 2013 wieder keine Zeit mehr für Dinge haben wird, die nicht Roger Waters oder The Wall heißen, ist er mit seinem musikalischen Partner Murray Hockridge auf Tour.

     

    Veranstaltungsort:
    Bluesiana
    Franzosenallee 9
    9220 Velden

  • Mölltaler Submdichter

    20. Mai, 15:00, Hotel Alpenhof, Obervellach

    lesen mit der Sängerrunde Heiligenblut "Gernhobm untan Lindenbam".

     

    Veranstaltungsort:
    Hotel Alpenhof
    Obervellach 16
    9821 Obervellach